Unsere Gemeinde

Haale, ein landwirtschaftlich geprägtes Streudorf, liegt verkehrsgünstig in der Mitte Schleswig-Holsteins südlich des Nord-Ostsee-Kanals.

520 Einwohner leben auf 1300 ha Dorffläche.

Wo sich heute der Ortsteil „Steinberg“ befindet, wurde Ende des 12. Jahrhundert die erste Burg (Vorwerk Hahle) erbaut. Aufgrund der zunehmende Überflutung der tiefer liegenden Flächen durch die wilde Au, wurde die Burg hier abgetragen und eine Neue rund 900m nördlich wieder aufgebaut. Im Schutze der Burg entstand um 1560 eine kleine Waldsiedlung mit drei Höfen. Daraus wurde im Laufe der Zeit das Dorf Haale. An die zweite Burg an der Lust erinnern heute noch Reste des alten Burggrabens. Von hier aus wurde ein Bewässerungsgraben bis zur Au (Kleiberg) ausgehoben. Hier entstand ein kleiner Hafen, der die Versorgung der damaligen Zeit über die Au und Eider nach Rendsburg sicherstellte.

Haale verfügt über eine abwechslungsreiche schöne Landschaft mit viel Wald, stillen Wegen und Wanderpfaden entlang der Haaler Au bis zum Kanal. Das 80 ha große Feuchtbiotop an der Haaler Au entstand in der Zeit von 1982 bis 1986. Sie ist ein Teil des 964 Hektar großen europäischen Vogelschutzgebiets Haaler-Au Niederung und besteht seit 2004. Hier ist Rast und Nistplatz für viele Vogelarten wie die Sing- und Zwergschwäne, Enten, Gänse, Reiher und Störche. Rohrdommel, Rohrweihe, Eisvogel und Blaukehlchen brüten an der Haaler Au. Seeadler, Fischadler, Rotmilan und Säbelschnäbler sind auch teilweise außerhalb der Brutzeit im Bereich der Gemarkung Haale zu beobachten.

Wer den Ort als Urlauber aufsucht, findet ideale Voraussetzungen zur Erholung abseits des Lärmes der täglichen Umgebung.

Haale verfügt über einen Lebensmitteleinzelhandel mit Poststelle, einen Landmaschinenhandel mit Kfz-Werkstatt, sowie viele Gewerke und kleinere Gewerbebetriebe. Als Vereine sind eingetragen: DRK-Ortsverein Haale, Freiwillige Feuerwehr Haale, Jagdverein Haale, Sportverein Haale und der Förderverein TREFFpunkte Haale.

Viele Haalerinnen haben sich dem Landfrauenverein Todenbüttel und Umgebung, junge Leute der Landjugend Embühren und Umgebung angeschlossen.

Zudem sind in Haale drei Wohngruppen der Kinder- und Jugendhilfe- Einrichtung etabliert.

Die weit über die Grenzen von Haale bekannte Gaststätte “Timm`s Gasthof“ wurde im August 2016 ein Raub der Flammen.

Durch ein Ortskernentwicklungskonzept wird die Gemeinde in die Lage versetzt, mit öffentlichen Mitteln ein für Haale interessantes Dorfgemeinschaftszentrum zu errichten.

Jedes Jahr im Sommer findet auf dem Sportgelände ein Vogelschießen für alle Haaler Schulkinder statt. Ein Sporttag darf auch nicht fehlen. Laterne laufen für alle Kleinen und Großen führt Haale, im Wechsel mit Embühren, alle zwei Jahre durch.

In Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein wird Anfang Dezember eine Weihnachtsfeier organisiert.

Der Mittelpunkt des Dorflebens ist heute die ehemalige Schule, die den Kindergarten und den Gemeinderaum beherbergt. Direkt daneben steht das Feuerwehrgerätehaus. Die alte Mühle in der Mühlenstraße gegenüber wurde Umgebaut und dient heute als Wohnraum.

Der hier geborene Heimatdichter Timm Kröger (1844 - 1918) schrieb über 50 Novellen und Geschichten über Landschaft und Leute in und um Haale.

Den Krögerhof (Vollerthof) gibt es noch heute. Dem Dichter zu Ehren wurde der Weg zum Vollerthof zum „Timm-Kröger-Weg“ benannt.

 

Der Bogen-Treff-Haale (Vollerthof) bietet ein traditionelles und instinktives Bogenschießen in familiärer Umgebung für Jedermann an.

Im Gesinenhof ist heute das „Atelier Mooreiche“ zu finden. Hier wird eine in 2006 geborgenen ca. 3200 Jahre alte subfossile Mooreiche bearbeitet und mit künstlerischem Geschick Unikate angefertigt. Viele dieser Arbeiten sind ein Gruß aus der Bronzezeit.

Die Wettersberger Wollwerkstatt befindet sich ein paar Häuser weiter weg von der Alten Meierei. Hier findet man ein uraltes Handwerk, das Filzen, wieder. Und es gibt auf dem Wettersberg eine Pferdepension, die ein Westernreiten ermöglicht.